📊 Zahlen & Prognosen 2026

Wie viel ist Ihr digitales Erbe wirklich wert?

Milliarden an Krypto sind für immer verloren. Hunderte Online-Konten pro Person bleiben ungeregelt. Und der Anteil digitaler Vermögenswerte am Gesamtvermögen wächst rasant. Die Zahlen sind erschreckend.

300+
Milliarden $ an
verlorenem Bitcoin
100+
Online-Konten
pro Person
63%
ohne Testament
in Deutschland
82%
digitales Erbe
nicht geregelt
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Das unsichtbare Vermögen: Was zum digitalen Erbe gehört

Wenn wir an Erbschaft denken, denken die meisten an das Haus, das Sparbuch oder den Schmuck. Aber in einer zunehmend digitalen Welt schlummert ein erheblicher Teil unseres Vermögens in Konten und Wallets, die man nicht anfassen kann. Und genau das macht sie so gefährlich: Was man nicht sieht, vergisst man zu regeln.

Zum digitalen Erbe gehört weit mehr als E-Mail und Facebook. Es umfasst alles, was digital einen finanziellen, rechtlichen oder emotionalen Wert hat:

🏦

Online-Banking & Depots

Girokonten, Sparkonten, Wertpapierdepots, ETF-Sparpläne – oft bei mehreren Banken verteilt.

Kryptowährungen

Bitcoin, Ethereum, Stablecoins – auf Börsen oder in privaten Wallets. Ohne Seed Phrase für immer verloren.

💳

Zahlungsdienste

PayPal-Guthaben, Klarna, Apple Pay, Google Pay – oft mit Restguthaben oder offenen Rechnungen.

📧

E-Mail & Cloud

Gmail, Outlook, iCloud, Google Drive – der Schlüssel zu allen anderen Konten und Passwort-Resets.

📱

Digitale Käufe

Apps, E-Books, Musik, Filme – oft an ein Konto gebunden und bei Tod nicht übertragbar.

📷

Fotos & Erinnerungen

Tausende Familienfotos in der Cloud. Ohne Zugang sind sie für die Hinterbliebenen für immer gesperrt.

Die Zahlen: So groß ist das Problem

Die Datenlage ist eindeutig – und alarmierend. Eine Reihe aktueller Studien zeigt, wie wenig Menschen ihren digitalen Nachlass geregelt haben und wie viel Vermögen dadurch verloren geht.

37%
der Deutschen haben ihren digitalen Nachlass geregelt (Bitkom 2023)
35%
haben überhaupt ein Testament (Deutsche Bank Studie 2024)
100+
Online-Konten pro Person im Durchschnitt (NordPass)
121,5 Mrd €
an Erbschaften steuerlich veranlagt in Deutschland 2023 – Rekord

Besonders bemerkenswert: Laut der Bitkom-Studie haben nur 16% der Internetnutzer ihren digitalen Nachlass vollständig geregelt, weitere 21% immerhin teilweise. Dieser Wert stagniert seit Jahren – trotz wachsendem digitalen Vermögen.

⚠️ Das Kernproblem: 45% der Internetnutzer in Deutschland schließen eine Regelung ihres digitalen Nachlasses sogar kategorisch aus. Das bedeutet: Fast jeder zweite Deutsche lässt seinen digitalen Besitz bewusst ungeregelt zurück.

Die Krypto-Katastrophe: Hunderte Milliarden unwiederbringlich verloren

Kryptowährungen stellen das wohl dramatischste Beispiel für verlorenes digitales Erbe dar. Anders als bei Bankkonten gibt es keine zentrale Stelle, die Zugänge zurücksetzen kann. Wer die Private Keys oder Seed Phrases verliert, verliert alles – für immer.

Die Schätzungen sind erschreckend: Laut Analysen von Chainalysis sind zwischen 2,3 und 3,7 Millionen Bitcoin dauerhaft verloren. Das entspricht bis zu 20% des gesamten Bitcoin-Angebots und einem Wert von weit über 300 Milliarden US-Dollar.

💡 Bekannte Fälle: Der walisische IT-Arbeiter James Howells warf 2013 versehentlich eine Festplatte mit 8.000 Bitcoin weg – heute über 885 Millionen Dollar wert. Der kanadische Börsen-Gründer Gerald Cotten starb 2018 und nahm die Schlüssel zu rund 250 Millionen Dollar in Kundenvermögen mit ins Grab. Und 2025 berichtete MSN über zwei Schwestern, die 270.000 Dollar in Bitcoin ihres Vaters nicht erben konnten – er hatte keine Zugangsdaten hinterlassen.

Das Problem betrifft längst nicht nur Millionäre. Rund 30% der erwachsenen US-Amerikaner besitzen inzwischen Kryptowährungen, aber nur 17% der Krypto-Besitzer haben Anweisungen für den Erbfall dokumentiert. Die Lücke zwischen Krypto-Besitz und Krypto-Vorsorge ist enorm.

Warum das digitale Vermögen immer wichtiger wird

Der Anteil digitaler Vermögenswerte am Gesamtvermögen steigt seit Jahren – und dieser Trend wird sich durch mehrere Entwicklungen noch dramatisch beschleunigen:

1. Kryptowährungen werden Mainstream

Was 2015 noch eine Nische für Tech-Enthusiasten war, ist heute ein Massenmarkt. Bitcoin-ETFs sind zugelassen, Staaten bauen strategische Krypto-Reserven auf, und immer mehr Privatanleger halten digitale Währungen als Teil ihrer Altersvorsorge. Der globale Markt für digitale Assets wird laut Statista auf über 100 Milliarden Dollar Umsatz in 2025 geschätzt, mit jährlichen Wachstumsraten von knapp 10%.

2. Online-Banking verdrängt die Filiale

Immer mehr Geld wird ausschließlich digital verwaltet. Neo-Banken, Depot-Apps und Robo-Advisors machen es einfach, Vermögen aufzubauen – aber auch einfach, den Überblick zu verlieren. Wenn drei verschiedene Depot-Apps und zwei Online-Banken im Spiel sind, weiß im Ernstfall niemand, wo das Geld liegt.

3. KI verändert die Vermögensverwaltung

Künstliche Intelligenz übernimmt zunehmend Aufgaben in der Finanzplanung: automatisierte Portfolios, KI-gestützte Trading-Bots, intelligente Sparpläne. Das bedeutet mehr Vermögen in digitalen Systemen, die ohne Zugangsdaten für Erben unzugänglich sind. Wer heute einen KI-gesteuerten Robo-Advisor nutzt, muss sicherstellen, dass seine Erben wissen, wo und wie sie darauf zugreifen.

4. Digitale Güter gewinnen an Wert

Gaming-Accounts mit teuren Skins, NFT-Sammlungen, Domain-Namen, Online-Businesses mit wiederkehrenden Einnahmen, digitale Kunstwerke – die Liste digitaler Vermögenswerte, die einen realen Marktwert haben, wächst ständig. Ein erfolgreicher YouTube-Kanal oder ein etablierter Online-Shop kann mehr wert sein als ein Gebrauchtwagen.

📈 Prognose: Experten erwarten, dass der Anteil digitaler Vermögenswerte am durchschnittlichen Haushaltsvermögen in den DACH-Ländern von heute geschätzt 5–15% auf über 30% in den nächsten 10–15 Jahren steigen wird – getrieben durch Krypto-Adoption, digitales Banking und die zunehmende Verlagerung wirtschaftlicher Aktivitäten ins Internet.

Was passiert, wenn nichts geregelt ist?

Ohne dokumentierte Zugangsdaten und klare Anweisungen passiert nach einem Todesfall typischerweise Folgendes:

Die Lösung: Digitales Erbe regeln – in 10 Minuten

Die gute Nachricht: Den digitalen Nachlass zu regeln ist weder kompliziert noch teuer. Was Sie brauchen, ist ein systematisches Dokument, das alle wichtigen Informationen für Ihre Vertrauensperson zusammenfasst:

  1. Eine Liste aller Online-Konten und Zugänge
  2. Geräte-PINs und Passwörter (handschriftlich dokumentiert)
  3. Anweisungen, was mit welchem Konto passieren soll
  4. Eine benannte Vertrauensperson, die weiß, wo das Dokument liegt
  5. Ein Testament, das den digitalen Nachlass einschließt

Genau das erstellt der Nachlass-Assistent für Sie: In einem geführten Fragebogen erfassen Sie alle relevanten Informationen. Die KI generiert daraus ein personalisiertes, druckfertiges PDF mit Testament-Entwurf, Passwort-Tabelle, Vermögensübersicht und Anleitung für Ihre Vertrauensperson.

Häufige Fragen zum Wert des digitalen Erbes

Wie viel ist das durchschnittliche digitale Erbe wert?

Der Wert variiert stark je nach Person. Neben dem emotionalen Wert (Fotos, Erinnerungen) umfasst das digitale Erbe Bankkonten, Depots, Krypto, PayPal-Guthaben, digitale Käufe und Abonnements. Für Krypto-Besitzer kann der Wert schnell sechsstellig werden. Selbst ohne Krypto haben die meisten Menschen mehrere tausend Euro an digitalem Vermögen.

Wie viel Bitcoin ist für immer verloren?

Analysten von Chainalysis schätzen, dass zwischen 2,3 und 3,7 Millionen Bitcoin dauerhaft verloren sind – bis zu 20% des Gesamtangebots. Das entspricht einem Wert von über 300 Milliarden US-Dollar. Ein erheblicher Teil davon gehört verstorbenen Besitzern, die keine Zugangsdaten hinterlassen haben.

Wird das digitale Vermögen in Zukunft weiter wachsen?

Mit Sicherheit. Durch digitales Banking, Krypto-Adoption, KI-gestützte Vermögensverwaltung und die zunehmende Bedeutung digitaler Güter wird der digitale Anteil am Gesamtvermögen in den nächsten Jahren erheblich steigen. Wer seinen Nachlass heute nicht digital regelt, hinterlässt morgen ein noch größeres Problem.

Wie viele Online-Konten hat ein Mensch im Durchschnitt?

Laut NordPass besitzt jeder Mensch im Durchschnitt etwa 100 Online-Konten. Diese reichen von E-Mail und Social Media über Online-Banking und Streaming bis hin zu Shopping-Plattformen, Fitness-Apps und beruflichen Accounts.

Können Erben auf die Online-Konten des Verstorbenen zugreifen?

Grundsätzlich ja: Seit dem BGH-Urteil von 2018 gehen digitale Konten in Deutschland auf die Erben über. In der Praxis ist der Zugang jedoch oft extrem schwierig, wenn keine Zugangsdaten dokumentiert sind. Viele Plattformen verlangen Sterbeurkunden, Erbscheine und langwierige Verifizierungsprozesse. Für Kryptowährungen gibt es keinerlei Wiederherstellungsmöglichkeit ohne die Private Keys.

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